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© by Kornkraft Hosüne 2010
 

Warum es sinnvoll ist, regional zu wirtschaften

Das Konzept und was jeder Einzelne tun kann.
Apfelsinen wachsen nicht am Deich, Feigen werden nicht mit der nächsten Flut angeschwemmt, Wein sprudelt nicht aus dem Dorfbrunnen. Natürlich nicht. Wir sind keine Träumer. Und dennoch ist unser heutiger Appell höchst aktuell: Regionales Wirtschaften zu unterstützen, lokale Anbieter und Erzeuger zu fördern, wird wichtiger denn je, wenn wir ein Gegengewicht gegen die umweltzerstörenden Folgen der Globalisierung setzen wollen. „Lokalisierung“ ist der Maßstab, an dem wir, Kornkraft, unsere Geschäftspolitik ausrichten. Diese „Umkehr zur Lokalisierung“ kann aber nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen: Großhändler, Ladner, Produzenten, Endverbraucher. Vertreten auch SIE das Konzept des regionalen Wirtschaftens.

SIE HABEN SIEBEN GUTE ARGUMENTE:

 

Energie

Lokale Wirtschaftskreisläufe senken den Energieverbrauch: Lange Transporte mit LkWs werden reduziert, der Kraftstoffverbrauch sinkt. Bei den stark steigenden Energiekosten und weltweiter Energieknappheit können regionale Wirtschaftskreisläufe zur Energieeinsparung erheblich beitragen.

 

Arbeitsplätze

Lokales Wirtschaften schafft Arbeitsplätze direkt dort, wo Ihre Kunden zu Hause sind. Dem Naturkost-Einzelhandel bieten sich Wachstumschancen durch die Abwanderung der klassischen Läden aus den Dörfern. Auch Landwirtschaft selber kann sich wieder lohnen, wenn sie nicht gegen globales Lohndumping und ruinösen Preiswettbewerb geführt werden muss.

 

Naturschutz

Ökologisches Wirtschaften ist Teil der Naturbewahrung in unserer Region: Gesunde Luft, gesunde Böden, gesundes Wasser. Dadurch wird das Gefühl, in einer gesunden und lebenswerten Region zu Hause zu sein, gestärkt. Die Attraktivität des Standortes steigt und wirkt der Landflucht entgegen.

 

Sicherheit

Die Nähe zum Produzenten schafft für den Verbraucher Sicherheit. Er kann Qualitätsversprechen der Erzeuger direkt vor Ort nachprüfen und steht, wenn er möchte, in persönlichem Austausch mit ihm.

 

Berufsfeld

Der Beruf des Bio-Händlers gewinnt weiteres Gewicht und Anerkennung am Ort. Oftmals ist er inzwischen der einzige Lebensmittelhändler. Diese neue Rolle ist auch Verpflichtung für ihn, Versorgungsaufgaben (etwa Lieferservice für ältere Leute) und damit auch eine soziale Funktion zu übernehmen.

 

Nähe

Regionales Wirtschaften trägt auch dazu bei, Bürger wieder miteinander direkt ins Gespräch zu bringen. Statt unpersönlicher Kommunikation in unserer technisierten Welt leisten wir unseren Beitrag, um Menschen wieder ein Gefühl der lokalen Verbundenheit zu geben.

 



 

Zukunft

Nur regionale Ökowirtschaft kann letztendlich die Grundlagen unserer Nahrungskette sichern. Durch regionales und nachhaltiges Handeln zeigen wir Alternativen auf, gegen die sozialen Ungerechtigkeiten der globalen Produktion, wie die Armut in der Dritten Welt und die massiv anwachsende Zerstörung von natürlichen Ressourcen.

 

Gerne schulen wir auch Ihre Mitarbeiter oder geben Ihnen weitere Verkaufsunterstützung in Form von Aufklebern, Plakaten, Schildern.


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