Der Frühling naht und bald startet die Hochzeit der Aussaat. Nur wer sät, kann später ernten – ein ganz großer Teil unserer Ernährung ist damit abhängig von Samen.

Deswegen lässt sich mit Saatgut auch richtig gut Kasse machen. Dieser Markt wird von drei Chemie-Konzernen dominiert: Bayer, ChemChina und DowDuPont. Sie stellen weltweit 60% des Saatgutes her. Und sie melden darauf Patente an.

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Durch die Dominanz dieser drei Konzerne ist das Saatenreichtum erheblich geschrumpft und große Teile der Landwirtschaft sind inzwischen vom teuren Saatgut der Konzerne abhängig. Außerdem müssen sie die Samen jedes Jahr neu kaufen, denn das Hybrid-Saatgut geht nur einmal auf und kann im nächsten Jahr nicht mehr verwendet werden. Das Saatgut ist außerdem so gezüchtet, dass es auf den Einsatz von Pestiziden angewiesen ist.

Aber es geht auch anders! Samenfestes Saatgut aus ökologischer Züchtung lässt sich problemlos vermehren und immer wieder neu anpflanzen, und zwar ganz ohne Pestizide. Die Pflanzensorte kann sich außerdem ganz natürlich durch Wind und die Bestäubung von Insekten vermehren und trotzdem bleiben alle ursprünglichen Merkmale erhalten. Und Patente werden darauf auch nicht angemeldet.

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