Bonpflicht – kein Einkaufen ohne Beleg

Nach dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundauf-zeichnungen müssen Einzelhändler*innen ab dem 1. Januar 2020 bei jedem Verkauf einen Beleg drucken – ob die Kund*innen es wollen oder nicht. Das soll Steuerhinterziehung bekämpfen. Das Ziel an sich mag sinnvoll sein, das Mittel dazu ist mehr als fragwürdig. Denn eine Bonpflicht ist weder nachhaltig noch zeitgemäß.

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Gerade für den Naturkosteinzelhandel stellt sowohl die technische Nachrüstung als auch die kommunikative Vermittlung einer solchen Vorschrift an die Kund*innen eine erhebliche Belastung dar. Gerade die Kund*innen des Bioeinzelhandels haben ein besonderes Interesse, ihren Alltag nachhaltig zu gestalten und das konterkariert die neue Verordnung.

Wenn schon der Bon gedruckt werden muss, gibt es als Alternative zu dem meist verwendeten Bisphenol-haltigem Thermopapier  den so genannten Ökobon, der aus umweltfreundlich hergestelltem Papier besteht und zertifiziert ist. Denn der nachhaltige Umgang mit endlichen Ressourcen liegt uns am Herzen. Der Ökobon kommt auch ohne chemische Zusatzstoffe aus. Im Gegensatz zu konventionellen, Bisphenol-haltigen Bons darf der Ökobon mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.

Für Nutzer der Kassensoftware BioBill stellt BioOffice Informationen zur Verfügung.

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