Ackerböden und Moore schützen

Gesunde Böden helfen, das Klima zu schützen, denn sie speichern CO2. Besonders Moorböden speichern viel Kohlenstoff, doch weiterhin werden Moore durch Trockenlegung und Torfabbau zerstört. Wir müssen also dringend mehr für unsere Moore und Böden tun! Moorböden bestehen aus Pflanzenresten und entziehen der Atmosphäre über Jahrtausende CO2. Intakte Moore sind außerdem Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten. Aber: Zur land- und forstwirtschaftlichen Nutzung werden Moore entwässert. So gelangt Sauerstoff in den Torf und es werden große Mengen an Kohlendioxid freigesetzt.

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Doch auch Ackerböden können sehr gut als CO2-Speicher fungieren. Wie viel CO2 Böden speichern können, ist abhängig vom Humusgehalt im Boden: Je mehr Humus, umso mehr CO2-Bindung. Um den Humusgehalt im Boden zu schützen, setzt der Öko-Landbau auf vielseitige Fruchtfolgen, schonende Bodenbearbeitung und verzichtet auf Mineraldünger. Initiativen aus der Bio-Branche setzen sich darüber hinaus für gesunde Böden ein, zum Beispiel die BioBoden Genossenschaft.

Wie können wir Böden und Moore im Alltag schützen?

Viele Blumenerden enthalten Torf aus Mooren – weil er Wasser besonders gut bindet und einen hohen Säuregrad besitzt. Bieten Sie Ihren Kunden im Frühling zur Garten- und Balkonbepflanzung also torffreie Erden an, um die Moore zu schützen!

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